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SELBSTLOSES DIENEN - SERVICE ABOVE SELF
ist der Wahlspruch der rund 1,2 Millionen Rotarierinnen und Rotarier in
aller Welt, die sich in 32’500 Clubs aus 166 Ländern zusammengeschlossen
haben. Sie bilden eine weltanschaulich nicht gebundene, überparteiliche
Vereinigung von Frauen und Männern, die sich über alle Grenzen hinweg für
humanitäre Hilfe und Völkerverständigung einsetzen. Zu den
Tätigkeitsschwerpunkten von Rotary International gehören die Polio
Plus-Kampagne zur Ausrottung der Kinderlähmung sowie das weltweit größte
private Programm für den internationalen Jugendaustausch. Rotary
International wurde 1905 in Chicago vom Rechtsanwalt Paul Harris gegründet
und ist heute der weltweit älteste existierende Service-Club. Sitz der
Hauptverwaltung ist Evanston bei Chicago in den USA.
Präsident im Rotary- Jahr 2005/2006 ist Carl-Wilhelm Stenhammar, Schweden.
Für das Jahr 2006/2007 amtiert William B. Boyd aus Neuseeland. Alle Aemter
werden demokratisch gewählt. Alle drei Jahre legt der Gesetzgebende Rat
die Grundlagen fest.Die rotarische Welt teilt sich in 34 Zonen und 530
Distrikte, in denen jeweils ca. 50 Clubs zusammengefasst sind.
In der Region Schweiz/Liechtenstein gibt es 3 Distrikte mit 207 Clubs und
11'421 Mitgliedern, darunter 669 Frauen (5,9%).
An der Spitze eines Distrikts steht der jeweils für ein Jahr gewählte
Governor, der während seiner Amtszeit Mitglied im Schweizer Governorrat
ist.
Unsere rotarischen Medien (das Jahrbuch mit den Adressen, das Magazin und
die Präsenz im Internet) werden in der Rotary Medienstiftung Vaduz
zusammengefasst.
Als Organisation, die sich selbstloses Dienen auf ihre Fahnen geschrieben
hat, stellt Rotary über seine Clubs und seine Stiftung jedes Jahr
beträchtliche Mittel für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung. Im
Rotary-Jahr 2002/2003 haben die schweizerischen und liechtensteinischen
Clubs beispielsweise im Rahmen des bereits erwähnten Programms „PolioPlus“
mit Aktivitäten aller Art insgesamt US$ 1, 2 Millionen für den Kampf gegen
die Kinderlähmung zur Verfügung gestellt. Seit 1985 erreichen diese
weltweit gespendeten Mittel über US$ 500 Millionen, mit denen bereits mehr
als 2 Milliarden Kinder vor dieser gefährlichen Krankheit geschützt werden
konnten. Ferner spendet die Rotary MINE-EX- Stiftung Schweiz /
Liechtenstein im Rahmen ihres Programms „MINE- EX“ der WHO alljährlich CHF
500'000 zur aktiven Betreuung von Minenopfern in Kambodscha. Seit 10
Jahren wurden dort insgesamt 30'000 Minenopfer versorgt und betreut.
„Rotary ist, was wir für andere und unsere Freundschaft tun.“
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